Hier eine kleine geschichtliche zusammenfassung über Schwarze Kunst in Chemnitz.
Die Geschichte des Hochdrucks in Chemnitz ist eng mit der Entwicklung der Stadt zum „sächsischen Manchester“ und einem Zentrum des Maschinenbaus im 19. und frühen 20. Jahrhundert verbunden. Obwohl Leipzig oft als das historische Zentrum des Buchdrucks in Sachsen gilt, spielte Chemnitz eine wichtige Rolle in der Entwicklung der dafür notwendigen Maschinen.
- Industrieller Maschinenbau (19. Jahrhundert): Als Pionierstadt des sächsischen Maschinenbaus produzierte Chemnitz nicht nur Dampfmaschinen, sondern auch Druckmaschinen. Fabriken wie die Erste Maschinenfabrik C. G. Haubold jun. (später ERMAFA) waren maßgeblich an der Industrialisierung beteiligt, was den Bedarf an industriellem Druck unterstützte.
- „Schwarze Kunst“ und Zeitungsdruck: Chemnitz hatte eine lebendige Geschichte des Buchdrucks, oft als „Schwarze Kunst“ bezeichnet. Dazu gehörten der Satz und der Druck von Tageszeitungen und Fachliteratur, die in der aufstrebenden Industriestadt (Ende des 19. Jahrhunderts über 100.000 Einwohner) benötigt wurden.
- Drucktechnik in der Region: Die Umgebung von Chemnitz, insbesondere Frankenberg und Hainichen, war ein bedeutender Standort für Druck- und Transportertechnik, die eng mit der Chemnitzer Industriekultur verknüpft war.
- Moderne Formen der Druckkunst: Auch heute noch wird die Tradition der Druckkunst, etwa durch Künstlerbücher (wie in der Lubok-Reihe), in Sachsen gepflegt.
- Historische Zeugnisse: Die Geschichte des Buchdrucks und der damit verbundenen Verlagsaktivitäten ist ein wesentlicher Bestandteil der Chemnitzer Industriegeschichte, die heute im Rahmen der Kulturhauptstadt 2025 beleuchtet wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Hochdruck in Chemnitz weniger durch berühmte Buchverlage, sondern vielmehr durch die Produktion der Druckmaschinen und den Bedarf der stark wachsenden Industrie an Drucksachen geprägt war.
(auszug aus : Wikipedia/Chemnitz.de/Blick.de/Deutschlandfunk/Görlitzer Samlung für Geschichte/Chemnitz gestern und heute.de)
Besuche von Namenhaften Künstlern kann Chemnitz auch zahlreich verzeichnen/ vorweisen:
ERNST LUDWIG KIRCHNER
ERICH HECKEL
KARL SCHMIDT ROTTLUFF
Natürlich auch ein paar Künstler der jüngeren generation:
Michael Morgner
Stephan Jäschke
Christian Lang
Jürgen Höritzsch
Dagmar Detlefsen & Hans Detlefsen
Um mal die Älteren und bekanndesten Künstler zu nenen, Chemnitz hat natürlich auch noch jüngere und aktive Künstler bieten.
Der Kunstdruck hat in Chemnitz auch seine Wurzeln bis zum heutigen Tage.
In Chemnitz gibt es noch heute kleine Druckwerkstätten wie z.B. der Druckstock und das kleinste Atelier in Chemnitz und sicher noch einige mehr.
Auszug aus dem Netz:
GooGle
Neue Sächsische Galerie: Dieses Museum widmet sich speziell der Kunst in Sachsen nach 1945 und stellt regelmäßig zeitgenössische Malerei und Druckgrafik aus der Region aus.
Grafische Sammlung der Kunstsammlungen Chemnitz: Sie bewahrt und präsentiert Werke bedeutender Chemnitzer Künstler und bietet eine Plattform für die Auseinandersetzung mit moderner Grafik.
Chemnitz hat interesannte und bekannte Museen und Gallerien, wie z.B:
Museum Gunsenhauser
Kunstsammlungen Chemnitz
Museum Karl Schmit Rottluff
Kunstgallerien Heck-art
Neu Sächsische Gallerie